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Donnerstag, 2. Juli 2009

Schokolade ohne Laktose

Milch wird für immer mehr Menschen zu einem gesundheitlichen Problem. Zugegeben, es ist ein sehr subjektiver Eindruck, der mich diese Zeilen schreiben lässt. Aber alleine im meinem engeren Freundeskreis schütteln inzwischen drei Freunde ablehnend den Kopf, wenn ihnen Sahnesoßen oder Frischkäsebrötchen angeboten werden. Auch auf das gerade im Sommer so gerne mal gegessene Eis verzichten sie inzwischen großteils. Es ist eine Laktose-Intoleranz, die bei ihnen zu einem aufgeblähten Bauch und Magenschmerzen führt, falls sie doch mal Milchprodukte zu sich genommen haben.

Abhilfe schaffen da Laktase-Tabletten und der bewusste Konsum von laktosefreien Lebensmitteln. Laktosefreie Milch gibt es inzwischen in jedem Supermarkt, auch im Käseregal sieht es schon ganz gut aus und auf der Webseite "Laktosefreie Schokolade" werden jetzt auch Naschkatzen fündig. Der Shop bietet Schokoladentafeln aus Reismilch und Sojamilch, dazu einige veganische Süßigkeiten. Ich habe dort bisher nichts bestellt und kann deshalb keine Aussage über die Qualität der Süßigkeiten und die Seriosität des Angebots machen.

Schon länger gibt es laktosefreie Schokolade übrigens von Choco-Lina. Die 18 Sorten sind alle aus Schafsmilch produziert und zum Teil in Bioqualität erhältlich. Bezugsquellen und weitere Infos auf der Choco-Lina-Webseite.

Dienstag, 14. April 2009

Schluss mit Essen: Jetzt wird geatmet

Nur noch zwei Wochen, dann wird ein ganz neues Produkt den Siegeszug in die Süßwarenregale antreten: Schokolade zum Einatmen, genannt "LeWhif". Erfunden hat das süße Spray der Harvard-Professor David A. Edwards. Er ist außerdem Gründer von "Le Laboratoire", einem Institut in Paris, in dem Forscher und Künstler eng zusammenarbeiten.

Die Idee für LeWhif sei Edwards gekommen, nachdem er beobachtet habe, dass Menschen immer öfter immer kleinere Portionen essen. Das erinnerte ihn ans Atmen und so sei es doch nur die logische Konsequenz gewesen, Schokolade zum Einatmen zu erfinden. So heißt es zumindest auf der LeWhif-Webseite.

Der Kölner Express nennt das neue Produkt die "Nicht-dick-mach-Schokolade" und jubelt von "Null Kalorien". Ganz so ist das dann aber doch nicht. Die Schokolade in LeWhif hat genauso viele Kalorien wie die für Tafeln, Pralinen oder Osterhasen verwendete Schokolade. Der Clou ist nur die geringe Menge, die man durch das Einatmen der Mini-Schokopartikel zu sich nimmt (angeblich bei vollem Geschmack, ich habs aber nicht getestet). So enthalte ein ganzes Röhrchen LeWhif, das für viermal Atmen reichen soll, nur 200 Milligramm Schokolade, was weniger als einer Kalorie entspricht.

Ab dem 29. April wird LeWhif weltweit präsentiert. Wer nicht abwarten möchte, ob das Produkt den Weg in den heimischen Supermarkt findet, kann sich direkt auf der Webseite eine Testportion bestellen.

Samstag, 28. Februar 2009

Pralinen selbst gemacht


Für die Frankfurter Neue Presse habe ich neulich über einen Pralinenkurs berichtet und dabei zwei interessante Dinge erfahren, die ich natürlich weiter geben möchte :-)

Bei mir liegen schon länger drei Pralinen"koch"bücher herum, aber bisher habe ich mich nie daran getraut, weil für die meisten Rezepte Schokoladenhohlkörper benötigt werden und sowas gibt's im Supermarkt um die Ecke nun mal nicht zu kaufen. Am wertvollsten war deshalb für mich der Tipp, dass im Internet jedermann vorgefertigte Schokoladenhohlkörper bestellen kann. Die Seminarleiterin Petra Hess nannte dafür den Hobbybäcker Versand, bei dem es so ziemlich alle Größen und Formen gibt, die man sich nur wünschen kann.

Und dann war ich noch verblüfft darüber, dass gute Pralinen auch aus günstiger Schokolade hergestellt werden können. So ganz glauben wollte ich das ja nicht ;-) aber der Experte Klaus Passerschröer vom Pralinenclub hat mir bestätigt, die 80% Moser Roth Schokolade von Aldi sei durchaus tauglich.

Also: Pralinenzutaten zu bekommen ist dank des Internets einfacher als gedacht und die Zutaten für die selbstgemachten Kunstwerke müssen auch gar nicht teuer sein. Spaß hat's übrigens auch gemacht, ich werde demnächst bestimmt mal etwas aus meinen Pralinenbüchern ausprobieren.

Den ganzen Artikel mit Tipps zur Fertigung gibt's hier bei der FNP zu lesen. Mehr Pralinenfotos gibt's bei Flickr.

Freitag, 28. November 2008

Lebkuchenhaus selbst backen


Zutaten Lebkuchenhaus
Ursprünglich hochgeladen von Astrid Walter
Wer jetzt den Teig ansetzt, hat während der gesamten Adventszeit ein selbst gemachtes Knusperhäuschen im Zimmer stehen :-) Zumindest theoretisch, ich glaube ja nicht, dass es so lange den Naschattacken widerstehen wird.

Auf diesem Foto sind schon alle Zutaten aufgereiht. Wer nun mit Backen beginnen möchte, sollte mal auf meiner Flickr-Seite gucken, da steht das bebilderte Rezept.

Samstag, 15. November 2008

Rezension: Abnehmen mit Schokolade


Abnehmen mit Schokolade
Ursprünglich hochgeladen von Astrid Walter
gelesen von Astrid Walter

Worum geht's?

Die Ernährungsberater Karin und Roland Possin stellen in dem Buch ein zwei Wochen-Diät-Programm vor. Wer sich daran hält, soll in zwei Wochen bis zu 1,5 Kilo abnehmen und dabei trotzdem nicht hungern oder gar auf Schokolade verzichten. Das Programm darf bis zum Erreichen des Wunschgewichts wiederholt werden. Geboten werden zahlreiche Informationen rund um die Ernährung und Rezepte für 14 Tage.

Und, wie war's?

Ich bin von dem Buch ziemlich enttäuscht. "Abnehmen mit Schokolade", der Titel verspricht doch das reinste Paradies für jeden Schokoladenfan. Aber meine Erwartungen wurden nicht erfüllt, denn in den Rezepten, die Possin und Possin präsentieren, spielt Schokolade überhaupt keine Rolle. Letzlich wiederholen die beiden nur, was wohl jeder, der sich schon mal ernsthaft mit dem Thema Abnehmen befasst hat, weiß: Schokolade komplett zu verbannen, hilft nicht weiter, weil dann Fressattacken drohen. Wer bewusst und kleinere Mengen genießt, darf so ziemlich alles naschen und wird dabei sein Gewicht halten - oder abnehmen, wenn die restliche Ernährung entsprechend eingeschrenkt und umgestellt wird. Also "überraschend", wie im Klappentext behauptet, fand ich diese da angepriesene Diät in keinem einzigen Punkt.

Wobei das Buch an sich durchaus in Ordnung ist. Die allgemeinen Infos über Ernährung werden gut erklärt. Die Rezepte sind ansprechend präsentiert und durchaus verlockend. Auch Abnehmen wird vielen damit sicher leichter gemacht, weil das Buch ganz genau vorgibt, wann was gegessen werden soll und welche Mengen davon erlaubt sind, außerdem steht viel Gesundes auf dem Plan. Nur Schokolade spielt dabei eben genauso viel oder wenig eine Rolle, wie in anderen Diäten auch. Deshalb halte ich den Titel für eine verkaufsfördernde Mogelpackung.

Abnehmen mit Schokolade: Die überraschende Diät, die einfach nur gut tut (Karin und Roland Possin)
Haug Sachbuch, 144 Seiten, 12,95 Euro, ISBN 3-830-42285-7

Freitag, 24. Oktober 2008

Schokolade aus Kamelmilch

Die erste Kamelmilchschokolade konnte neulich in den Arabischen Emiraten verköstigt werden. Das berichtete die Nachrichtenagentur dpa diese Woche.

Der österreichische Chocolatier Johann Georg Hochleitner hat bereits seit Jahren an der Erfindung von Schokolade aus Kamelmilch herumgetüfelt. Unterstützung bekam er dabei von Julian Drausinger von der Lebensmittelversuchsanstalt (LVA). Gemeinsam gelang es ihnen, eine Kamelmilchschokolade ohne Emulgatoren zu produzieren (schreibt Pressetext Austria). Im Oktober 2006 erhielten sie dafür den Kooperationspreis des Austrian Cooperative Research (ACR) in Wien, ursprünglich sollte die Schokolade bereits 2007 im arabischen Markt eingeführt werden. Offensichtlich hat sich das Projekt verzögert.

Doch jetzt sind die ersten fünf Sorten der Kamelmilchschokolade fertig (schreibt Food Business Review) und sollen zunächst in einem Shop in Umm Nahad verkauft werden (irgendwann gibt es sie sicher auch bei uns, die Schöpfer stammen schließlich aus Österreich). Sie wird unter dem Namen "Al Nassma" vertrieben. So wird auf arabisch sonst eine kühle Brise bezeichnet, die in der heißen Wüste sicher überaus begehrt ist. Ob es der Schokolade genauso ergehen wird, muss sich noch zeigen. Die ersten Verkoster fanden die neue Kreation jedenfalls laut dpa eher "interessant" als lecker.

Kamelmilch schmeckt angeblich (ich hab noch keine probiert) ein wenig salziger als Kuhmilch und enthält dreimal mehr Vitamin C (schreibt Scienceblog). Außerdem soll sie verträglicher für Allergiker sein.

Bei ihrem letzten gemeinsamen Projekt waren Hochleitner und die LVA jedenfalls erfolgreich, denn sie entwickelten die inzwischen bekannte und in zahlreichen Geschäften auch in Deutschland erhältliche Schafmilchschokolade "Chocolina".

(Foto: Ulrike Brütting, auf Flickr)

Freitag, 10. Oktober 2008

Amerikaner wählen Obama(Schokolade)

L.A. Burdick, eine kleine Schokomanufaktur aus New Hampshire, zieht die US-Wahl vor. Die Chocolatiers haben je eine Box mit Obama-Schokoladen und eine mit McCain-Schokoladen kreiert und verkaufen sie über das Internet. Die Sorten sollen jeweils den "all-American background" der Präsidentschaftskandidaten wiederspiegeln. So bekommt, wer die Obama-Box bestellt, zum Beispiel "Hawaiian-Pineapple", während den Wählern der McCain-Box Peanut Butter Pralinen serviert werden.

32'700 Boxen wurden bis gestern (9. Oktober) schon verkauft und es sieht so aus, als seien der Wahlausgang zumindest bei der Schokoladenfrage klar: Barack Obama bekommt dreimal so viele Stimmen wie John McCain.

Dienstag, 16. September 2008

Post von Chocri


Post von Chocri
Ursprünglich hochgeladen von Astrid Walter
Juhu! Seit gestern Abend bin ich glückliche Besitzerin zweier selbst zusammengestellter und in Berlin von Hand gefertigter Schokoladentafeln. Lange werde ich davon wohl kaum etwas haben, die ersten Probierstückchen offenbarten schon großes Suchtpotential.

Besonders begeistert bin ich von der weißen Schokolade. Zum einen sieht sie mit den bunten Blüten richtig hübsch aus. Aber vor allem schmeckt die Basistafel besser als alle weißen Schokoladen, die ich bisher genascht habe. Schön sahnig und schmelzend, aber nicht annähernd so klebrig süß wie die Standardprodukte der Großkonzerne. Kompliment!

Meine Zartbittertafel ließ ich mir mit Meersalz würzen. Das ist schön fein verteilt und harmoniert mit dem bittersüßen Grundgeschmack der Schokolade wirklich gut. Allerdings ist es trotz des sparsamen Einsatzes so intensiv, dass ich über den Eigengeschmack der dunklen Tafel nicht viel sagen kann. Die Gesamtkomposition ist jedenfalls lecker.

Die Schokolade kam gut verpackt und heil bei mir an, jede Tafel war einzeln in Luftpolsterfolie gewickelt und damit offensichtlich gut geschützt. Mit dabei lag noch ein Gutschein, mit dem ich beim nächsten Mal keine Versandkosten zahle :-) Da es das nächste Mal mit Sicherheit schon bald gibt, freue ich mich darüber besonders!

Alles in allem ist das Preis-Leistungsverhältnis bei Chocri für mein Empfinden gut gewahrt, die lange Lieferzeit schiebe ich mal auf anfängliche Probleme und die Post (die ist doch eh immer Schuld ;-) ) und die Frage, wie diese Tafeln wohl bei 35 Grad Sommerhitze bei einem ankommen, stelle ich erstmal nicht. Schließlich fängt der Winter gerade erst an und dauert sicher wieder ewig...

Mittwoch, 10. September 2008

Warten auf Chocri :-/

Gleich am 1. September habe ich zwei Tafeln bei Chocri zusammengestellt und auch auf die Bestätigungsmail brav mit sofortigem Überweisen des Rechnungsbetrages reagiert. Seit dem warte ich sehnsüchtig auf Lebenszeichen "meiner" Schokotafeln. Und warte. Und warte. Und warte.

Erst am Freitag, also fünf Tage nach Bestellung, konnten mir die Jungs von Chocri den Zahlungseingang bestätigen. Da hat wohl die Sparkasse gepennt, dachte ich, und freute mich schon auf den baldigen Schokogenuss. Genuss kann es immer noch werden, aber mit "bald" war es nichts. Denn seitdem habe ich so gar nichts mehr von den Berliner Schokoladendesignern gelesen, dabei wollten sie mir doch ein Foto schicken, wenn meine Tafeln fertig sind.

Vermutlich hat die gute Resonanz der ersten Tage (217 bestellte Tafeln in vier Tagen) die Chocri-Macher überrascht, Produktionsverzögerungen am Anfang sind natürlich verzeihlich - und Vorfreude ist angeblich die größte Freude. Trotzdem hier schon mal der Tipp, sich für eilige Geburtstagsgeschenke lieber vorerst noch andere Quellen zu suchen.

Achso, die Preise bin ich noch schuldig: Die Versandkosten betragen 1,90 Euro, jede Zutat kostet zwischen 0,05 und 0,95 Cent. Was für die Basistafel berechnet wird, ist nicht so klar aufgedröselt, aber wenn ich vom Endpreis mal den Versand und die Zutat abziehe, komme ich auf ca. 2 Euro Grundpreis. Also ich hab für meine zwei Tafeln (Vorfreude! Vorfreude!) inklusive Versand und je zwei Zutaten 8,25 Euro gezahlt. Denke mal, drei Euro pro Tafel plus Versand kann man also im Schnitt rechnen.

Sonntag, 24. August 2008

Ein Tag in der Schokoladenfabrik

Kakaobohnen rösten, Schokolade abwiegen und natürlich kosten: Martin Frölich hat für die Neue Westfälische Zeitung eine Reportage aus der Schokoladenfabrik Meybona geschrieben. Nachzulesen hier.

Dienstag, 22. Juli 2008

Milka knistert wieder


Milka knistert wieder
Ursprünglich hochgeladen von Astrid Walter
Offensichtlich ist auch Kraft Foods aufgefallen, dass die vor einigen Monaten eingeführte neue Schokoladenpackung (hier getestet) ein bisschen billig wirkt. Die Premiumsorten "Zart&Dunkel" sind nämlich wieder in schön knisternde, verführerisch glänzende Alufolie gewickelt. :-)

Lecker schmeckt mir die Zart&Dunkel in der Alpenmilchvariante übrigens auch, alle anderen Sorten habe ich noch nicht probiert. Die Schokolade schmeckt schön intensiv nach Kakao, ist aber trotzdem noch eindeutig eine Milch- und keine Bitterschokolade. Könnte eine echte Alternative zur 40 prozentigen Ritter Sport werden.

Donnerstag, 17. Juli 2008

Sexy Girls Eat


Neues für die Blogroll: Rochelle Bilow, eine Studentin aus den USA, postet schon länger verführerische Fotos von unglaublich lecker aussehendem Essen bei Flickr, nun bloggt sie auch. Manchmal allgemeine Gedanken zu Nahrung und Ernährung, häufig feine Rezepte. Ihr Motto dabei: The only thing sexier than a girl who eats is a girl who cooks. Dazu muss man doch nicht mehr viel sagen, oder? :-)

Sonntag, 11. Mai 2008

Ausflugstipp: Weltrekord mit Mozart-Kugel?

Einen Weltrekordversuch startet die Halloren Schokoladenfabrik AG am 17. Mai (Samstag) während der Museumsnacht in Halle. Dann möchte die Firma in ihrem Museum in Halle die weltgrößte Mozartkugel herstellen. Wie groß genau, das weiß man wohl selbst noch nicht so genau. Bei PR Inside heißt es, die genaue Größe stünde erst bei der Präsentation am 17. Mai gegen 20 Uhr fest.

2004 hatte Halloren bereits die größte Katzenzunge der Welt kreiert und auch eine Kuckucksuhr aus Schokolade ist in dem Museum der Schokoladenfabrik schon entstanden. Während Besucher auf die Fertigstellung der Mozartkugel warten, dürfte ihnen die Zeit nicht lang werden, denn auch Halloren bietet seinen Besuchern natürlich in Halle noch mehr als nur einen Fabrikverkauf und ein paar Firmeninfos im Museum. So gibt es dort ein Zimmer, dessen Einrichtung fast komplett aus Schokolade geschaffen wurde. Außerdem kann ein Blick auf die Produktion geworfen werden, das allerdings nicht am Wochenende.

Weitere Infos zum Museum gibt es hier.

PS: Der Weltrekordversuch ist übrigens geglückt, nachzulesen z.B. hier.

Ausflugstipp: Ritter Sport

Wer die ganzen Feiertage (nebenbei: Frohe Pfingsten!) oder die auch schon wieder bald anstehenden Sommerferien für einen Ausflug in deutschlands Süden nutzt, sollte seine Route über Waldenbuch führen. Falls die Fotos auf der Webseite nicht lügen, liegt die kleine Stadt ganz idyllisch im Grünen in der Region Stuttgart. Aber ich empfehle die Reise dorthin natürlich nicht wegen der Landschaft, sondern um einen Werksbesuch bei der Familie Ritter zu machen.

In der Alfred-Ritter-Straße gibt es nicht nur einen Werksverkauf, in dem Schokoladenliebhaber ihre Vorräte montags bis freitags von 8 bis 18.30 Uhr und samstags von 8 bis 12.30 Uhr (Quelle: Factory Outlets) relativ günstig aufstocken können. Direkt daneben steht auch noch das Museum Ritter mit einer Schokoladen-Ausstellung, in der allerlei Wissenswertes rund um Schokolade und ihren Hauptbestandteil Kakao vermittelt wird.

Besonders spannend: Kinder und Jugendliche dürfen (nach Anmeldung) selbst eine Schokoladensorte kreieren.

"Echte" Kunst wird in dem von Marli Hoppe-Ritter gegründeten Museum übrigens auch gezeigt. Weitere Infos gibt es hier auf der Webseite.

Mittwoch, 16. Januar 2008

Caotina gewinnt den Geschmackstest

Das WISO-Team hat neulich ein paar Experten zusammengerufen, ihnen zwölf verschiedene Sorten kakaohaltigen Getränkepulvers (schon in Milch angerührt natürlich) zur Blindverkostung serviert und am Ende war Caotina der eindeutige Gewinner.

Bewertet wurden die Farbe, der Geruch, das Mundgefühl und der Geschmack. Wer nachsehen will, auf welchem Platz sein eigenes Lieblingspulver gelandet ist, kann hier bei WISO direkt nachlesen. Meinen Geschmack haben die Tester genau getroffen, auf meiner persönlichen Favoritenliste steht das Produkt aus der Schweiz schon lange ganz oben. Um so mehr habe ich mich vor einem Jahr gefreut, als ein lieber Mensch mir zusätzlich zum normalen Pulver auch noch die Sorten noir und blanc schenkte. Vor allem blanc mit dem leckeren Geschmack nach flüssigem Vanillepudding (nur nicht ganz so süß) kann ich unbedingt weiterempfehlen. :-)

Auffallend finde ich übrigens, dass Bio- und Fair-Trade-Produkte beim Geschmackstest auf den hintersten Plätzen gelandet sind. Genau jene "gewannen" aber neulich bei einer Überprüfung der Inhaltsstoffe. Die Zeitschrift Ökotest hat diverse kakaohaltige Getränkesorten auf Zuckergehalt und ähnliches untersuchen lassen (die Ergebnisse kann man hier für 0,60 Euro abrufen). Wie das ZDF berichtet, hatten die Bioprodukte und jene aus fairem Handel da die Nase vorne. Begründet wird das mit dem Weglassen unnötiger Zusatzstoffe und einem geringeren Zuckergehalt. Beide Tests nebeneinander betrachtet, erscheint es mir ganz so, als wollten Naschkatzen ihren Kakao lieber süß als gesund.

Geändert am 21.01.2007: Herr Beck (siehe Kommentare) hat natürlich recht; auch wenn das im alltäglichen Sprachgebrauch häufig vermischt wird, sind "kakaohaltiges Getränkepulver" und Kakao natürlich nicht das Gleiche. Entschuldigung für die Schluderei.

Donnerstag, 6. Dezember 2007

Schönen Nikolaustag!

Wünsche einen schönen Nikolaustag und eine entspannte Adventszeit :-)

Süße Sünde ohne Reue

Schokoladen-Adventskalender gibt es natürlich nicht nur in Deutschland, auch in Island versüßen sich Naschkatzen mit dem täglichen Schokostückchen die Adventszeit. Angst um die Gesundheit ihrer Zähne müssen sie trotz der ständigen Nascherei nicht haben, denn wie ich gerade im Island-Blog gesehen habe, wird die Tube Zahnpasta dort gleich mit dem Adventskalender mitgeliefert. :-)

Dienstag, 13. November 2007

Genusslieferung des Pralinenclubs


Pralinenbox des Pralinenclubs
Ursprünglich hochgeladen von Astrid Walter
Heute war der schönste erste Arbeitstag, den ich nach einem Urlaub (ja, deshalb war es hier so ruhig) je hatte: Im Büro überreichte mir eine Kollegin ein geheimnisvolles, an mich adressiertes Päckchen. Hinter diversen Lagen knisternder Folie und raschelndem Papier tauchte diese schöne Holzbox auf. In ihr 30 verführerisch zart nach Schokolade duftende und sehr hübsch verzierte Pralinen. Gerne hätte ich sie alle gezeigt, doch natürlich konnten wir nicht widerstehen und haben die ersten Pralinen gleich verköstigt (Buttercaramal & Himalaya Salz sowie das klassische Mandelnougat kamen übrigens erstmal am besten an).

Die leckere Postlieferung verdanke ich dem Pralinenclub Deutschland. Für 19,90 Euro im Monat bekommen Mitglieder jeden Monat eine solche Box mit wechselnden Inhalten zugeschickt. Anbei massenweise Informationen über die gelieferten Pralinen. Alternativ können auch einmalig zu bestimmten Anlässen oder vierteljährlich Pralinenboxen geordert werden. Ich würde aber jedem raten, die Box NICHT ins Büro liefern zu lassen, sonst ist ziemlich klar, dass man sich über die empfohlene Verzehrzeit von höchstens drei Wochen keine Gedanken machen muss - drei Stunden ist realistischer ;-)

Wer wissen möchte, was der Club sonst noch so bietet, sieht am besten selbst unter www.pralinenclub.de nach.

Dienstag, 23. Oktober 2007

Die Qual der Wahl

Die Salt Lake Tribune hat einen Artikel der Presseagentur AP veröffentlicht, in dem die Autorin Mae Anderson mal der Frage nachgeht, ob sich inzwischen zu viele verschiedene Süßigkeiten in den Supermarktregalen der Welt stapeln. Ihre Kernaussage ist, dass gerade jetzt zu Halloween in den USA massenweise Sondergrößen, Sonderpackungen, Sondersorten auf den Markt geworfen wurden und diese Auswahl den Verbraucher langsam stresst.

But when a consumer mulling buying Kit Kats for Halloween can choose between Hershey's Kit Kat minis, snack-size Kit Kats or standard-size Kit Kats with ''ghoulish'' designs such as vampires on the front - not to mention different Kit Kat flavors - how much variety is too much?


Die Hersteller erklären die Sonder-Süßigkeiten mit der Vorliebe des Verbrauchers für viel Abwechslung, aber Barry Schwartz, ein Psychologe des Swarthmore Colleges hält dagegen:
''Consumers think they like variety,'' he said. ''But they would actually rather eat the same candy over and over again. They predict they'll get tired of Snickers and go with Snickers, Three Musketeer and Kit Kats. But actually, they'd be happier with three Snickers.''


Wer mehr wissen möchte, sollte den Artikel lesen, ist wirklich ganz interessant - wer kennt schließlich das Gefühl der Hilflosigkeit vor den riesigen Regalen mit 30 Bonbonsorten nicht.


Montag, 15. Oktober 2007

Das Gegenteil von Nesquik

Thomas Wanhoff hat sich in München mit Michael Beck unterhalten. Der Genießer hatte vor einigen Jahren keine Lust mehr auf Nesquik und Co. kreiert seitdem leckere und ausgefallene Kakaopulver. Bei ihm bekommt man beispielsweise auch weiße Schokolade mit Matcha oder dunkle Schokolade mit Wasabi. Im Gespräch verrät Beck beispielsweise wann Kakao nicht dickt macht ;-)

Zu sehen gibt es das Video auf Wanhoffs Wunderbarer Welt der Wissenschaft.

Wer lieber den Kakao testet anstatt seinem Erfinder zuzuhören, der kann auch direkt auf die Webseite von Becks Cocoa gehen, dort gibt's die Produkte zu bestellen.