48,4 Prozent der Deutschen greifen am Liebsten zur Milka-Tafel. Das ergab laut einer Pressemitteilung von Kraft Foods die repräsentative Befragung der neuesten Verbraucheranalyse (VA). Für die VA wurden als Stichprobe 31.113 Deutsche ab 12 Jahren zu ihren Einstellungen zu diversen Produkten befragt. Ob diese 48,4 Prozent die Mehrheit der Befragten sind, geht aus der Pressemitteilung gar nicht explizit hervor, aber da es noch mehr als nur ein Konkurrenzprodukt gibt, gehe ich mal davon aus.
Urs-Peter Schmidt, Marketingdirektor von Kraft Foods für Deutschland, Österreich und die Schweiz bedankt sich jedenfalls: "Zur Lieblingsschokoladenmarke der Deutschen gewählt zu werden, ist eine große Auszeichnung, für die wir unseren Konsumenten ganz herzlich danken."
Die Kommentare unter diesem Blogeintrag sind zwar wohl nicht repräsentativ, aber trotzdem wage ich mal zu behaupten, dass viele Naschkatzen sich ihrerseits bei Kraft Foods bedanken würden, wenn Milka wieder in die alte Packung gesteckt würde ;-)
PS: Apropos Milka. Zufällig kam ich neulich im Gespräch auf das alte Gerücht, Stadtkinder würden dank der Milkawerbung inzwischen denken, Kühe seien lila. Der Jugendreport Natur 2003 zerstreut diese Befürchtung. Dafür steht dort, dass 2003 elf Prozent der Sechs- bis Neuntklässer dachten, Enten seien gelb. Auch nicht viel besser, oder? Hier nachzulesen.
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Montag, 7. Juli 2008
Dienstag, 15. April 2008
Allerweltsgeschenk Schokolade (?)
Lindt hat eine Umfrage zum Schokoladenkonsum in Auftrag gegeben. Wenn ich diesen Text beim gvnet Infodienst richtig verstanden habe, ging es dabei wohl hauptsächlich darum herauszufinden, ob es einen Markt für "scharfe" Geschmacksrichtungen gibt, wie sie zufällig gerade von Lindt "neu" kreiert wurden. Wie viele Menschen für diese Umfrage befragt wurden, woher sie kommen und wer die Umfrage überhaupt gemacht hat und wie, das steht bei gvnet leider nicht dabei und auch andere Portale im Netz verschweigen diese Information. Dabei wäre das doch interessant, denn wer eine Tafel Excellence Chili als Dank für die Beantwortung von ein paar Fragen in Aussicht gestellt bekäme, wäre vielleicht verführt anders zu antworten als jemand, der an einer anonymen Telefonumfrage teilnimmt. Nunja.
So oder so kam bei der Umfrage jedenfalls auch heraus, dass mehr als die Hälfte aller Befragten im vergangenen Monat Schokolade geschenkt bekamen. Schokolade sei deshalb sehr beliebt als "Zuneigungsbeweis", meint der gvnet Infodienst. Ich glaube, Schokolade ist und war schon immer ein typisches Verlegenheitsgeschenk. Die Nachbarin lädt zum Abendessen, ein Geschenk muss her, Blumen würden schnell verwelken, der Literaturgeschmack ist nicht bekannt, ein guter Wein wäre zu teuer und ein billiger zu schlecht - also wird eben flott eine Schachtel Pralinen gekauft. Mit besonderer "Zuneigung" hat das für mich erstmal nichts zu tun.
So oder so kam bei der Umfrage jedenfalls auch heraus, dass mehr als die Hälfte aller Befragten im vergangenen Monat Schokolade geschenkt bekamen. Schokolade sei deshalb sehr beliebt als "Zuneigungsbeweis", meint der gvnet Infodienst. Ich glaube, Schokolade ist und war schon immer ein typisches Verlegenheitsgeschenk. Die Nachbarin lädt zum Abendessen, ein Geschenk muss her, Blumen würden schnell verwelken, der Literaturgeschmack ist nicht bekannt, ein guter Wein wäre zu teuer und ein billiger zu schlecht - also wird eben flott eine Schachtel Pralinen gekauft. Mit besonderer "Zuneigung" hat das für mich erstmal nichts zu tun.
Sonntag, 6. April 2008
Webtipp: Geschmack der Kindheit
Brausepulver, Eiskonfekt und Omas Vanillepudding: die Deutschen sind ganz schöne Naschkatzen. Oder sie waren es zumindest als Kinder. Annick Eimer und Vanessa Nica Mueller haben für Zeit Online Erwachsene (in Hamburg, tippe ich mal) nach ihrem "Geschmack der Kindheit" gefragt. Das Video gibt's hier.
Samstag, 22. März 2008
Öfter mal was Neues
Deutsche schätzen beim Naschen die Abwechslung. Das kam zumindest bei einer Umfrage heraus, die der Süßwarenkonzern Barry Callebaut in Deutschland, Belgien, Frankreich, Großbritannien, Schweiz und den USA zu den Schokoladenkaufgewohnheiten durchführen ließ. Laut Pressemitteilung von Barry Callebaut (nachzulesen hier) gab dabei jeder Vierte der befragten 1000 Deutschen (25 Prozent) an, "gerne zwischen verschiedenen Sorten, Marken und Geschmacksrichtungen" abzuwecheln. Zum Vergleich: Belgier (9 Prozent), Schweizer (6 Prozent) und US-Amerikaner (6 Prozent) sind nicht so offen für Neues in der Naschschublade.
Donnerstag, 20. September 2007
Deutsche wollen Süßigkeiten verbieten lassen.?.
Hm. Angeblich wünscht sich jeder dritte Deutsche über ein Verbot von "ungesunden Süßigkeiten". Mal davon abgesehen, dass es nicht so schrecklich viele gesunde Süßigkeiten gibt und die Supermarktregale dann vermutlich sehr leer wären, glaube ich das auch einfach nicht. Leider verrät die Ratgeberbox in ihrem Artikel nicht, wer bei dieser Umfrage befragt wurde. Aber weshalb sollten Menschen ein Verbot von Süßigkeiten wünschen, wenn sich in Deutschland schon alle bevormundet und in ihrer Freiheit eingeschränkt fühlen, sobald das Rauchverbot in Gaststätten in Kraft tritt?
Dienstag, 12. Juni 2007
Der Rivale im Küchenschrank
Männer, die ihre Konkurrenz bisher im durchtrainierten Ex-Freund der Angebeteten gesehen haben, müssen umdenken. Der wahre Rivale lauert in schickes Silber gehüllt im Küchenschrank. Denn 52 Prozent aller britischen Frauen lassen sich lieber von einem zartschmelzenden Stück Schokolade verführen als sich beim Sex auf dem Bett zu räkeln. Das hat die University of Wales herausgefunden, als sie 1500 Briten im Auftrag des Süßwaren-Konzerns Cadbury befragte. Besonders "Schokoladen geil" sind demnach die Londonerinnen, 79% der Großstädterinnen bevorzugen Schokolade statt Sex. Wie beispielsweise News24 schreibt, lieferte einer der befragten Damen die Erklärung für ihre Vorlieben auch gleich mit: "Schokolade enttäuscht nie."
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